Trailcenter Rabenberg

Nachdem ich im letzten November bei einer Testfahrt schon erste Erfahrungen auf den damals noch jungen Trails am Rabenberg sammeln konnte, ging es vergangenes Wochenende zum erst jüngst fertig gestellten und eröffneten Trailcenter Rabenberg um dort zwei Tage Spaß auf den Trails zu haben. Samstag sind wir dann sowohl die blaue Border Trail als auch die rote 2 Mountains Tour gefahren. Beide Touren haben in Summe ca. 30 Kilometer Distanz und ca. 900 m Höhendifferenz, aber fühlen sich aufgrund des technischen Schwierigkeitsgrades nach mehr an. Genau so ergeht es einem auch auf der schwarzen Black Raven Runde mit ihren ca. 26 Kilometern und 900 Höhenmetern, die dazu noch so einige trailige Highlights birgt. Zu den Strecken kann man generell sagen, dass diese sehr gut gelungen sind und man auch ohne 160 mm Federweg seinen Spaß haben kann. Endlich auch mal etwas für Nicht-Gravity-Biker. Man sollte jedoch noch an der Bewirtung arbeiten, auf die Biker ist man jedenfalls nicht wirklich eingestellt. Am Wochenende gegen 14 Uhr noch ein paar Nudeln anbieten zu können sollte doch niemanden vor allzu große Hindernisse stellen, oder? Sei’s drum, eine Anreise lohnt in jedem Fall und meiner Meinung nach sogar noch mehr als nach Nove Mesto pod Smrkem.

Stonegarden-Action!

Stonegarden-Action!

Das war’s dann wohl …

Das Wetter ist heute nicht so der Bringer, die Berge sind wolkenverhangen und die Vorhersage für den Nachmittag riecht nach Gewitter. Schlecht geschlafen habe ich heute Nacht auch, manche Hotelgäste führen sich halt wie Affen auf. Egal, für morgen ist so und so die Heimreise geplant.

Fazit zu Kroatien: Supergeile Landschaft, allerbestes Wetter, höchstfreundliche Menschen und ein absolut empfehlenswerter Campingplatz (Adriasol Camping) in einem sehr ruhigen Fischerdorf namens Novigrad, leider zu wenige Trails bzw. noch zu schlechtes Kartenmaterial.

Fazit zu Ligurien: Biker-Eldorado, mit dem richtigen Guide gibt’s grenzenlosen Trailspaß! Bike-Hotel Mediterranee kann man ebenfalls empfehlen, die Betreiberfamilie sind selbst Biker!

Bike-Fazit: 9 Touren, 400 Kilometer, 9200 schwierige Höhenmeter (Gelände und/oder steil), kann man im Frühjahr schonmal machen.

Ligurien will mich ancheinend nicht mehr sehen … na denn, eben nicht.

Ligurien will mich ancheinend nicht mehr sehen … na denn, eben nicht.

Mörderspaß auf den Varigotti-Trails

Mehr als in der Überschrift kann man nicht dazu eigentlich auch nicht sagen. Gegen 9:00 Uhr traf ich mich am Hotel mit Fabrizio vom örtlichen Bike-Shop namens Super Bike. Von dort ging es mit dem Auto erst einmal ca 300 Höhenmeter hinauf in das Örtchen Vezzi Porto. Ab da gab es auf 40 Kilometern und 860 Höhenmetern allerfeinsten Trailspaß oberhalb von Varigotti. Die Traildichte dort ist so hoch, dass man die breiteren Pisten bergauf herbeisehnt … die 860 Höhenmeter aufwärts fühlen sich nämlich wegen der steilen und verblockten Trailrampen danach wie doppelt so viel an. Der Guide kannte jedoch kein erbarmen. Dafür hat man auf dem Weg nach unten dermaßen viel Spaß, dass man aus dem fettesten Grinsen der Welt nicht mehr heraus kommt. Bilder davon gibt’s natürlich keine, selbst erleben ist angesagt … ;-) Kann ich nur empfehlen, allerdings nur mit Fabrizio als Guide! Grazie, Alter! So, den Rest des Tages wird relaxt und gefressen … Hunger ;-)

Brücke der Römer, steinalt!

Brücke der Römer, steinalt!

Fabrizio Superguide!

Fabrizio Superguide!

Traumausblick

Traumausblick

<!– Tourdaten

Für Kilometerdarstellung auf Details anzeigen klicken, dann oben rechts auf Anzeigen in Metrisch.

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Kleine Runde um Spotorno

Die gestrige Runde war ja nun gleich von der herausfordernden Sorte, so dass ich mich etwas kurz gehalten habe. Nach der Ankunft hier an der italienischen Riviera merkte ich doch recht schnell, dass das hier ein richtiges Radfahrer-Gebiet ist. An der Küstenstraße trifft man auf Rennradfahrer ohne Ende und in den Bergen sieht man fast immer irgendwelche Bike-Shuttles die hinten drauf Enduro- oder Downhill-Maschinen geladen haben. So war der Trail, den ich gestern vom Bric Merizzo dann auch eher von der Sorte, der mit 160mm Federweg und mehr noch einiges mehr Spaß macht. Aber sei’s drum, man sollte ja auch nicht unbedingt irgendwelchen beliebigen Tracks hinterher fahren und die Enduro-Biker an der Wanderhütte vorm Trail-Einstieg hätten mich auch stutzig machen sollen ;-) Heute sollte dafür alles besser werden, sogar das Wetter …

Spotorno-Beach

Spotorno-Beach

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Finale Ligure … fast

Den gestrigen Tag verbrachte ich zum größten Teil auf kroatischen und italienischen Autobahnen. Die Nacht hatte ich im Auto verbracht, da die Einheimischen davon ausgingen dass eine Bora die Nacht über aufkommen soll. Außerdem regnete es am Nachmittag und ich wollte mein Zelt nicht frühmorgens noch im Regen zusammen packen und verstauen. Nunja, also ging es nach einer eher ungemütlichen Nacht los in Richtung Autobahn. Bei einer Rast auf einer italienischen Raststätte schaute ich mir jedoch noch einmal die Wetterberichte der Bike-Regionen in Italien an und entschied mich dem Navigationsgerät ein neues Ziel zu geben.

Spotorno Strand

Spotorno Strand

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Zeit für einen Positionswechsel

Hm, so war das eigentlich nicht gedacht.

Hm, so war das eigentlich nicht gedacht.

Kroatien konnte ich ja nun etwas kennen lernen und ich bin sehr heiß darauf noch einmal her zu kommen und mehr in Richtung Trail-Erkundung zu wagen. Allerdings ist das Wetter heute und Morgen nicht so der Knüller, deshalb kann man ja den verregneten Tag für eine längere Autofahrt nutzen und ein bisschen weich bin ich ja schon. An den Gardasee wollte ich ja ohnehin ursprünglich, deshalb fahre ich da morgen einfach hin.

Nix geht mehr

Ja, heute geht irgendwie nichts, bin ziemlich alle. Allein von der Tour gestern kann ich mir das zwar nicht vorstellen, aber wer weiß. Vielleicht fahr ich ja heute sogar mal mit Hans auf’s Novigrader Meer im Boot raus. Oder halt in der Sonne brutzeln … Auf jeden Fall muss ich mir mal Gedanken machen, was ich noch so mache, weil es hier am Montag Gewitter geben soll und Dienstag noch regnen. Wäre ein bisschen blöde die letzten zwei Tage hier im Regen zu versauern. Vorschläge?

Veliko Rujno die Zweite

Die Touren bisher waren alle ja ganz in Ordnung und gut zum Höhenmeter machen. Von der Landschaft habe ich hier auch so einiges gesehen, in der Hinsicht kann ich mich also absolut nicht beschweren denn Kroatien ist einfach nur ziemlich hübsch. Allerdings führten die Touren bisher kaum über Trails, weshalb ich mir in dieser Richtung mal so meine Gedanken machte, schließlich ist man hier ja nicht zum Urlaub! ;-) Die Hochebene Veliko Rujno hatte mir schon bei der ersten Befahrung sehr zugesagt und auf der Karte habe ich dort eine Menge gestrichelte Linien — sprich Trails — gesehen. Da sollte doch etwas gehen, also machte ich mich heute ohne vorgefertigten GPS-Track auf bekanntem Weg von Starigrad in Richtung Plateau.

Blumen in Top-Lage

Blumen in Top-Lage

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